Ausstellung „Globale BauWelten“

Titel16.01.17 – 10.02.17
im Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen, Verden

Die Ausstellung „Globale Bauwelten“ zeigt, wie in Ländern des Globalen Südens mit lokal verfügbaren natürlichen Baustoffen Häuser gebaut werden, die in ihrer Bauweise in jeder Hinsicht nachhaltig sind: ökologisch, sozial und auch wirtschaftlich.
Dabei kann traditionelles Wissen über den Umgang mit Baustoffen und den Umgang mit klimatischen Bedingungen moderne Erkenntnisse zu ökologischer Architektur sinnvoll ergänzen.
Die Ausstellung stellt die wichtigsten ökologischen Baustoffe und die Herausforderungen einfachen und klimaangepassten Bauens vor — und zeigt gebaute Beispiele rund um die Welt. Diese Hilfe zur Selbsthilfe-Projekte sollen in den Ländern des Globalen Südens auch  helfen, das Bewusstsein und die Fertigkeiten des nachhaltigen Bauens zu verankern und gleichzeitig, den Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen in ihrem Heimatraum zu bleiben, in dem Arbeitsplätze, Schulen, Gesundheitsstationen und Wohnraum geschaffen werden.

Veranstaltungort

Die Sonderausstellung „Globale BauWelten“ wird gezeigt im Ausstellungsbereich „nachhaltig.bauen.erleben“ des Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen, Artilleriestr. 6a, 27283 Verden. Kooperationspartner ist das Netzwerk Nachhaltiges Bauen.

Unser Angebot für Schulklassen und Gruppen

 

Health Care Center im Süd SudanGlobale Bauweisen kennen lernen
Sie kommen mit Ihrer Klasse oder ihrem Kurs zu uns. In ein oder zwei Schulstunden erfahren Ihre Schüler*innen wie Menschen in verschiedenen Regionen der Welt mit ökologischen und traditionellen Baustoffen Häuser bauen, die den klimatischen Bedingungen angepasst und sozial und ökologisch nachhaltig sind.
Ihr Besuch ist nicht einfach nur ein Rundgang durch die Sonderausstellung, sondern ein individuelles pädagogisches Angebot: Anhand von Bildern, haptischen Modellen, Baustoffproben und kleinen Aktivitäten lernen die Schüler*innen anschaulich und anfassbar „globale Bauwelten“ kennen und erhalten Gedankenanstöße über die ökologischen Aspekte von Häusern und Baustoffen hierzulande.
Termine: Können frei vereinbart werden.
Kosten: 3,- € pro Schüler*in.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Dipl. Ing. Dittmar Hecken Tel.: 04231-960 254 51 E-Mail: info@biwena.de

Einzelbesuch der Ausstellung

 

Waisenhäuser in KeniaDie Ausstellung ist auch für Einzelbesucher*innen geöffnet — während der regulären Öffnungszeiten der Ausstellung nachhaltig.bauen.erleben im Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen. Betreiber der Ausstellung ist das Netzwerk Nachhaltiges Bauen. Neben dem Besuch unserer Sonderausstellung „Globale Bauwelten“ können Sie hier auf zwei Ausstellungsebenen auch alles über Nachhaltiges Bauen in Deutschland erfahren und auf Wunsch auch individuell beraten werden.
Kosten: 5,- € pro Person
Öffnungszeiten: Di. — Fr.: 08:00 bis 13:00 Uhr, Fr. 14:00 – 18:00 Uhr
Kontakt und Informationen: http://nachhaltig-bauen-erleben.de/

Kooperation und Förderung

Förderung

Themen der Ausstellung

 

RUDRAPUR 2005Häuser und Klima
Jede Region der Erde hat eigene klimatische Bedingungen — der Umgang damit hat Einfluss auf die Art und Weise, wie Häuser gebaut werden, z.B. im Umgang mit Hitze und Kälte.

 


Natürliche Baustoffe

Vorgestellt werden die ältesten Baustoffe der Menschheit und ihre faszinierenden Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten: Lehm, Bambus, Holz, Stroh und Kalk.

Gebaute Beispiele
Wir stellen verschiedene gebaute Beispiele aus verschiedenen Regionen des globalen Südens vor. Dabei wird jeweils traditionelles Wissen mit modernen Erkenntnissen ökologischer Architektur verbunden. Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekte haben daneben auch das Ziel den ländlichen Raum durch den Bau von Schulen, Ausbildungsstätten, Waisenhäusern, Gesundheitsstationen, Wohn- und Bürohäuser aufzuwerten. Diese können ohne zu großen finanziellen Aufwand von den Einheimischen vor Ort nachgebaut werden. Dadurch entsteht auch eine kulturelle Identifikation mit der eignen Bauweise.

Und hier?
Am Ende der Ausstellung schlagen wir die Brücke nach Deutschland und Europa: Über die Notwendigkeit, auch bei uns global verantwortungsvoll und zukunftsfähig zu bauen — und was wir dabei von der Praxis in Ländern des Südens lernen können.

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